Schlagwort: Die LINKE Kommunalwahl

Marco La Licata. Unser Spitzenkandidat für Neckargemünd

Neckargemünd muss sozialer und nachhaltiger werden! Das habe ich mir auf die Fahnen geschrieben, als ich mich entschloss, für den Neckargemünder Gemeinderat zu kandidieren. Geboren bin ich in Eberbach, aufgewachsen in Lobenfeld und wohne nun schon seit gut vier Jahren in Neckargemünd. Hier fühle ich mich heimisch. Ich studiere Rechtswissenschaft in Heidelberg und bin nun schon seit 2015 in linken Verbänden politisch aktiv, 2016 bin ich Mitglied der Partei DIE LINKE geworden, weil diese für mich die einzige glaubwürdige politische Alternative zum neoliberalen Raubtierkapitalismus darstellt. Auch da ich selbst kein Auto besitze, liegt mir für Neckargemünd insbesondere ein gut getakteter Nahverkehr am Herzen. Die Kernstadt ist zwar gut an Heidelberg und Mannheim angebunden, jedoch muss die Anbindung besonders der Stadtteile deutlich verbessert werden. Der beste ÖPNV bringt jedoch nichts, wenn er nicht bezahlbar ist. Deshalb setze ich mich für ein von der Stadt zur Verfügung gestelltes Sozialticket für finanziell schlechtergestellte Familien ein. Langfristig brauchen wir – auch unserer Umwelt zu Liebe – einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr. Die Klimakatastrophe kann nur verhindert werden, wenn wir den Privatverkehr mit Autos deutlich reduzieren – hier können aber nicht Fahrverbote die Lösung sein, sondern nur eine gute öffentliche Alternative. Für ein soziales und nachhaltiges Neckargemünd – das gibt’s nur mit der LINKEN!

SPD/Grün – Links.Bündnis für Buchen. Wie es dazu kam

Die Idee einer gemeinsamen Gemeinderatsliste aus allen Kräften links der Mitte in Buchen kam zum ersten Mal im Dezember 2017 auf. Damals kristallisierte sich heraus, dass die AfD wohl einen Ortsverein in Buchen gründen und für die Kommunalwahl kandidieren würde, außerdem meldeten auch grüne Kreise ein Interesse an einer Kandidatur an. Da in Buchen die unechte Teilortswahl gilt bedeutet dies, dass jede Ortschaft ihre Garantie auf eine*n Gemeinderät*in nach der Kreisreform erhalten hat. Dadurch ist das Wahlsystem in Buchen kompliziert und ungleiche Personen-/Mehrheitsverhältnisse werden, ähnlich wie im Bundestag, durch Ausgleichssitze aufgefüllt. Diesen Vorteil der Ausgleichssitze zerstört man sich jedoch durch zahlreiche kleine Listen, die auf kommunaler Ebene für die Stadt doch eigentlich alles das Gleiche wollen. Die Präsenz der AfD, sowie das Wahlsystem brachten uns, also die Initiator*innen der Liste, zum Schluss, dass wir gemeinsam antreten sollten. Wenn unsere Positionen bundes- oder landespolitisch oft auch weit auseinander liegen, so sollte man kommunal nicht auf das Parteibuch, sondern das Wohl der Menschen und einer guten Politik pochen. Ich selbst wurde bereits 2014 als parteiloses Mitglied über die Liste der SPD in den Gemeinderat gewählt und bin nachträglich in die Linke eingetreten – trotz meinem Verbleib in der SPD-Fraktion. Die Zusammenarbeit funktionierte also bereits vorher sehr gut. Bei der diesjährigen Kommunalwahl wollten Marius Respondek und ich über das Bündnis direkt für die Linke kandidieren. Wichtig bei der Listengründung war, dass die Interessen der Linken, der SPD, der Grünen und der Parteilosen vertreten werden. Dies war einfacher, als es zunächst klingen mag, da unsere Positionen kommunalpolitisch sehr nahe sind: eine gute und möglichst günstige Kinderbetreuung, keine Privatisierung öffentlicher Daseinsfürsorge, Einführung eines Sozial- und Familienpasses, mehr günstigen Wohnraum bzw. Einführung einer städtischen Baugesellschaft, klare Kante gegen rechte Hetze, Einsatz für mehr Biodiversität, Ausbau des ÖPNV uwm. Das Resultat unserer gemeinsamen Anstrengung kann man auf www.wirgestaltenbuchen.de anschauen. Wir hoffen, mit unserer innovativen Idee linke Ideen auch in einer pechschwarzen Stadt wie Buchen besser durchsetzen zu können und freuen uns über jede Stimme am 26. Mai, denn: Auch Buchen kann sozial!