Hunderte sterben durch Hurricane Matthew! Haiti: 542 Kuba: 0

08. Oktober 2016  Meldungen
Zerstörung in Kuba, Tote in Haiti - das ist die schreckliche Bilanz von Wirbelsturm Matthew.

Zerstörung in Kuba, über 500 Tote in Haiti, weitere Opfer auf den Bahamas und in den USA – das ist die schreckliche Bilanz von Wirbelsturm Matthew. Foto: Granma

Wir trauern um die Opfer der jüngsten Naturkatastrophe, die die Menschen in der Karibik zu beklagen haben. Der schreckliche Wirbelsturm “Matthew” hat weite Teile der Karibik verwüstet und hunderte Todesopfer gefordert. Besonders betroffen waren Haiti und die Stadt Baracoa im Osten Kubas.

Während die Sachschäden überall sehr hoch sind, gibt es allerdings gewaltige Unterschiede bei der Zahl der Opfer. Nach aktuellem Stand beläuft sich die Zahl der Toten laut REUTERS in Haiti sogar auf 842 Menschen. In Kuba sind dagegen dank eines vorbildlichen Katastrophenschutzplans keine Opfer zu beklagen [1] [2]. Trotz der gewaltigen eigenen Schäden bleibt die Solidarität Kubas mit dem Volk von Haiti ungebremst. Eine Hilfsbrigade bereitet sich auf den Einsatz im Nachbarland vor. [3] [9]

Bereits im Januar 2010 ereilte die Bevölkerung von Haiti ein furchbares Schicksal. Damals stürzte ein gewaltiges Erdbeben die Menschen in tiefes Elend. Das Land hat sich bis heute nicht davon erholt. [8] Denn gleichzeitig versinkt das Land in Korruption, Anarchie und Fremdbestimmng. Die USA nutzten das Chaos nach dem Erdbeben vor allem für die Stationierung eigener Soldaten. [7]

Noch skandalöser waren die Pseudo- Hilsaktionen der Charity Veranstaltungen, die die US-amerikanische Geldelite mit viel Brimborium veranstaltete. Mehrere hundert Millionen $ wurden gesammelt und versickerten später fast ausnahmslos in dunklen Kanälen, von den die meisten zurück zu Firmen in den USA flossen.

Obwohl von dem gesammelten Geld eigentlich Häuser für die Menschen gebaut werden sollten, müssen viele Opfer seither in Zelten campieren. Gerade diese Menschen wurden zu einer leichten Beute für den Wirbelsturm.

Gänzlich anders verlief das Erdbeben 2010 in Kuba. Inmittelbar nach dem Beben wurden die Einwohner Baracoas auf den “Hausberg” der Stadt geführt [8], wo sie solange warteten, bis die ausgegebeneTsunami Warnung wieder aufgehoben werden konnte. Eine Zerstörung blieb den Menschen in Baracoa damals erspart.

Nicht so im Falles des Wirbelsturmes Matthew Anfang Oktober 2016. Der Hurricane wurde schon Tage vorher beobachtet, sodass frühzeitig klar wurde, was auf Baracoa zukam. Über 36000 Menschen wurden kurzfristig evakuiert.

Diese herausragende Leistung des kubanischen Katastrophenschutzes ist in Kuba ein selbstverständlicher Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Sie beruht einerseits auf einer perfekten Organisation durch die sozialistischen Staatsorgane und andererseits auf dem hohen Bildungsstand der Kubaner, die frühzeitig lernen, wie man sich in Katastrophenfällen zu verhalten hat.

Medienhinweise:


Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*