Pflegeversicherung

Protestaktion gegen Pflegenotstand in Schwetzingen

Auch im Rhein-Neckar Gebiet hat sich DIE LINKE. mit Aktionen  am bundesweiten Tag der Pflege beteiligt. Während einer  Kundgebung forderte der linke Bundestagsabgeordnete Harald Weinberg eine deutliche Entlastung der Pflegekräfte. Es gäbe alleine 15000 Todesfälle durch zu späte Hilfe bei lebensgefährlichen Situationen pflegebedürftiger Personen. Über 100000 neue Jobs in der Kranken- und Altenplege seien erforderlich, um die lebensgefährliche Situation für die Patienten zu beenden, wenn Pfleger aufgrund von Überlastung nicht rechtzeitig zur Hilfe kämen.

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1. Mai – Internationaler Tag der Arbeit

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Pflegenotstand beenden!

Michael Schlecht, MdB, wirtschaftspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE

Michael Schlecht, MdB, wirtschaftspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE

Jede und jeden kann es treffen. Ein ungünstiger Bruch, ein hartnäckiger Keim und schon liegt man im Krankenhaus. Oder das Alter fordert seinen Tribut und man ist auf Pflege angewiesen. Dann erwarten wir zu Recht, dass uns die Fürsorge zukommt, die wir benötigen. Doch die Realität in deutschen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtung sieht anders aus.

Aufopferungsvoll arbeiten Pflegekräfte und Krankenhauspersonal bis zur eigenen Erschöpfung und trotzdem reicht oft genug die Zeit nicht für eine vernünftige Betreuung.

Hygienevorschriften werden vernachlässigt -bei Gefahr für die eigene Gesundheit und die der Patienten, weil keine Zeit ist. Der bittere Spruch macht die Runde: Der schnellste Weg ein Pflegefall zu werden, ist der in der Pflege zu arbeiten. Dreiviertel der Betroffenen geben an, sich nicht vorstellen zu können bis zur Rente durchzuhalten. Darunter leiden Patienten und Beschäftigte. Ganzen Beitrag lesen »

#Dasmussdrinsein: Eine soziale, menschenwürdige Pflegereform

01. August 2015  Pflegeversicherung, Sozialpolitik

P2Christa P. ist 82 Jahre alt. Sie lebt in einer westdeutschen Kleinstadt in einer kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung und braucht tägliche Hilfe.

Die Pflegeversicherung zahlt ihr ungefähr 14 Euro pro Tag. Ihre Sozialstation berechnet ihr aber für die tägliche Pflege, also Hilfe beim Aufstehen, Waschen, Anziehen, dem Einkauf und Zubettgehen 900 Euro im Monat.

Ihre Pflegebedürftigkeit verbraucht das wenige, was sie an Rente erhält. Wie Christa P. geht es Vielen der über zwei Millionen pflegebedürftigen Menschen in Deutschland.

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