Krieg und Frieden

Gregor Gysi: Was wurde aus den Sehnsüchten von damals?

440x270-youtube-gregor-gysi-3___440x“Die Sowjetunion trug die Hauptlast auf dem europäischen Kriegsschauplatz. Der Preis: 27 Millionen sowjetische Bürgerinnen und Bürger verloren ihr Leben. Die Zeitweise von der Wehrmacht besetzten Territorien waren völlig verwüstet. Dieser Menschen gedenken wir. Und es müsste alle in Deutschland tun”, mahnte Gregor Gysi in seiner Rede bei der Gedenkveranstaltung der Fraktion DIE LINKE am 7. Mai zum 70. Jahrestag der Befreiung Deutschlands vom Faschismus. Gysi kritisierte scharf, dass Krieg mittlerweile wieder Bestandteil der deutschen Außenpolitik ist.

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8. Mai – Tag der Befreiung vom Hitler Faschismus

07. Mai 2015  Faschismus, Krieg und Frieden

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700 Gäste nahmen am Donnerstag Abend an der Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung, zu dem DIE LINKE in den Bundestag geladen hatte. Heute findet eine gemeinsame Gedenkstunde des Bundestages und des Bundesrates zum 70. Jahrestag des Ende des Zweiten Weltkrieges statt. Gesine Lötzsch bedauert, „dass die politische Elite unseres Landes Weizsäckers Erbe ausgeschlagen hat“. DIE LINKE hat erneut beantragt, den 8. Mai zum gesetzlichen Gedenktag zu erklären. MEHR

Denk-Tag


Sechs Soldaten der US-Armee und Sechs Rotarmisten umarmen sich am 27. April 1945 in Torgau. Foto: Bundesarchiv


06.05.2015  Gesine Lötzsch, linksfraktion.de
Von Gesine LötzschRichard Weizsäckers Rede zur Befreiung Deutschlands vom Faschismus wurde von vielen Politikerinnen und Politikern anlässlich seines Todes noch einmal als herausragend bewertet. Das sehe ich auch so. Doch was folgte daraus? Wir haben immer wieder im Bundestag gefordert, den 8. Mai – den Tag der Befreiung – zum gesetzlichen Gedenktag zu erheben. Unsere Anträge wurden immer mit fadenscheinigen Argumenten abgelehnt, egal welche Parteien-Konstellation gerade regierte. Das zeigt, dass die politische Elite unseres Landes Weizsäckers Erbe ausgeschlagen hat. Ganzen Beitrag lesen »

6. Mai: Vortrag Otto Köhler in Heidelberg zum 70. Jahrestag der Befreiung

Logoleiste wagerecht 4c CMYK.aiDer 8. Mai 1945 war keine „Stunde Null“. Viele derjenigen, die bis zum Schluss zu Tausenden Menschen ermordeten, die öffentlich am „Endsieg“ zweifelten, hatten sich selbst gut auf die „Zeit danach“ vorbereitet. Viele Täter waren bald wieder in hohen Positionen. Ganzen Beitrag lesen »

Frieden statt NATO – Für eine Weltfriedenskonferenz

05. April 2015  Krieg und Frieden, Ukraine

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Offener Brief der Delegierten des Bielefelder Parteitages der Partei DIE LINKE, 6.-7. Juni 2015

Sehr geehrter Michail S. Gorbatschow,

die Entwicklung einer der Quellparteien unserer Partei ist in ihren Anfängen eng mit Ihrem Wirken in den letzten 15 Jahren des vergangenen Jahrhunderts verknüpft. So unterschiedlich die Sicht der Mit-glieder unserer Partei auf die Ereignisse in jener Zeit und Ihr damaliges persönliches Wirken auch ist: Einhellig sind wir heute mit Ihnen der Auffassung, dass die Vereinigten Staaten von Amerika uns schon in einen neuen kalten Krieg getrieben haben, der – wie Sie warnen – sogar zu einem heißen, »zu einem richtigen« werden könnte. Wir fürchten wie Sie, die USA könnten einen solchen riskieren. Wir sehen wie Sie, dass die USA bereit sind, »die ganze Welt auf den Kopf zu stellen«.

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NATO: Aufrüstung gegen Russland

31. März 2015  Krieg und Frieden
ep_pflueger_tobias-208x30030. März 2015 Tobias Pflüger, 
stellvertretender Vorsitzender der 
Partei DIE LINKE

Deutschland führt Speerspitze der NATO

Tschechien wird vom 22. Juni bis 3. Juli 2015 mit mehr als 400 Soldaten gemeinsam mit den USA, Ungarn, Litauen und der Slowakei ein gemeinsames NATO-Manöver in Boletice durchführen, geübt werden sollen erstmals gemeinsame Abschüsse von Boden-Luft-Raketen mit kurzer Reichweite. Nach Angaben der „FAZ“ hat die tschechische Regierung mitgeteilt, dass es eine Bedrohung „durch die Eskalation der Spannung zwischen Russland und der Ukraine“ gäbe. „Bei der Militärübung soll ein Luftangriff auf ein europäisches Nato-Mitglied simuliert werden. Ganzen Beitrag lesen »

Ostermärsche 2015: DIE LINKE Baden-Württemberg ruft zur Teilnahme auf!

70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs gibt es in Europa Krieg. Die andauernden Kämpfe in und um die Ukraine, das andauernde Aufrüsten der Bundeswehr und Rüstungsexporte in Krisengebiete sind Anlass genug, an Ostern tausendfach auf die Straße zu gehen. Gerade in Baden-Württemberg, dem Land, in dem tödlichste Waffen produziert werden. Kommt zum landesweiten Ostermarsch am 4. April nach Stuttgart und zu den regionalen Veranstaltungen!

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