NPD Nazi Propaganda auch in Sinsheim gescheitert

Nach 55 Minuten war Sinsheim wieder bunt!

 

Der friedlichen Gegenkundgebung des Sinsheimer „Bündnis für Toleranz“ haben die NDP/Neo-Nazi’s nur bis kurz vor 14 Uhr standgehalten.

Mit rund 45 Personen traten die Sinsheimer doppelt so stark den Rechten entgegen und forderten deren Abzug.

Es wurde schnell deutlich: Sinsheim wehrt sich auch weiterhin gegen diese Feinde der Demokratie, der Menschlichkeit und des friedlichen Zusammenlebens aller Menschen. Die nächste Herausforderung wird es am 3. Juni in Karlsruhe- Durlach geben. Dort wollen Faschisten aus ganz Deutschland aufmarschieren. (siehe „Naziaufmarsch in Karlsruhe verhindern“)

Aufruf gegen die Aktionen der NPD in Sinsheim

DIE LINKE. ruft alle Bürgerinnen und Bürger der Region zur Teilnahme an einer Protestdemomonstration des Sinsheimer „Bündnisses für Toleranz“ gegen den erneuten Aufmarsch von Faschisten in Sinsheim auf!

Am Samstag , den 6. Mai, um 13 Uhr will die NPD wieder in Sinsheim (Innenstadt) demonstrieren und Kundgebungen abhalten, nachdem der letzte Aufmarsch der Kleinstpartei „Die Rechte“ am 8. April mit 20 Teilnehmern gerade mal vier Wochen her ist.

 

Wieso hier?

Hier in Sinsheim gibt es ein kleines Grüppchen unverbesserlicher Nazis.
Dazu werden immer wieder Unterstützer aus Baden-Württemberg und
Rheinland-Pfalz herangekarrt. Ihr Vorsitzender hat nichts besseres zu
tun, als sich auf allen „Kanälen“ zu produzieren. Ihr regelmäßiges
Auftreten nervt die Sinsheimer, keiner interessiert sich wirklich für
sie. Bei der letzten Landtagswahl haben sie nur wenige Stimmen erzielt.

 

Wäre es besser, dieses Häufchen zu ignorieren?

Nein! Denn das Bündnis für Toleranz mit seinen zahlreichen
UnterstützerInnen aus Parteien, Gewerkschaften und der Kirche will nicht
zulassen, dass die menschenverachtenden Parolen von NPD und „Die Rechte“
in der Öffentlichkeit unwidersprochen bleiben. Passanten hätten sonst
den Eindruck, Naziaufmärsche wären in Sinsheim normal.

 

Wie ist es an anderen Orten?

In Mauer, Wiesloch, Waibstadt und Heidelberg sind die Nazis mit ihren
Aktionen gescheitert, da sich genügend Leute entgegengestellt haben.
Hier kommen sie oft und viele Sinsheimer wollen nicht ständig auf
Garten, Schwimmbad oder Hobby verzichten. Das nutzen die Nazis aus, die
sich im „Gewand“ mehrerer Parteien präsentieren, die sich gegenseitig
mit ihren Hassparolen überbieten.

 

Was sagt der Gemeinderat?

Der Gemeinderat hat in seiner Resolution am 24.10.2012 erklärt:
„Wir bekennen uns zu einer Gesellschaft, die vielfältig ist. In Sinsheim
darf niemand wegen seiner Abstammung, seiner Nationalität, seiner
Religion, seiner Kultur oder seiner Hautfarbe ausgegrenzt, diskriminiert
oder bedroht werden. Deswegen wollen wir alles dafür tun, dass in
Sinsheim rechtsextremistisches Gedankengut keinen Raum bekommt und für
extremistisches Handeln erst recht kein Platz besteht.“ (Auszug)

Das Bündnis für Toleranz ruft deshalb alle dazu auf, am Samstag, den 6.
Mai laut und deutlich den menschenverachtenden Hetzparolen entgegenzutreten.

 

Wir sagen zu jedem Nazi: „Geh fort!“

 

Treffpunkt ist vor dem IG Metallbüro ( Sinsheim, Kirchplatz 10F – ca 500 m vom S-Bahnhof entfernt ) ab 12.00 Uhr.


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