Unterschriftensammlung für Metropolsozialticket gestartet

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Thomas Wenzel bei der Vorstellung des Unterschriftenformulares

Auf der gut besuchten Informationsveranstaltung in der IG Metall Geschäftsstelle in Sinsheim am vergangenen Sonntag präsentierten der Landtagskandidat der Partei DIE LINKE. im Wahlkreis Sinsheim, Thomas Wenzel zusammen mit dem Vorsitzenden der Linksfraktion im Kreistag Rhein-Necckar, Edgar Wunder, die Forderung der Partei nach einem flächendeckenden Metropolsozialticket für Menschen mit geringem Einkommen.

DIE LINKE. setzt sich im Rahmen ihrer vor einem Jahr gestarteten, bundesweiten  Kampagne  gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse auch für ein flächendeckendes Sozialticket in Baden – Württemberg ein. Sie will mit einer Unterschriftenkampagne dazu beitragen, dass Menschen mit geringem Einkommen auch in Nordbaden ein stark preisreduziertes Monatsticket erwerben können.

Bereits am vergangenen Wochenende unterschrieben zahlreiche Passanten das vorbereitete Formular am Informationsstand des Stadtverbandes der Partei DIE LINKE. in der Sinsheimer Fußgängerzone. Das Formular basiert auf einer vom DGB Rhein-Neckar ausgearbeiteten Vorlage, die mit dem Heidelberger Bündnis gegen Armut und Ausgrenzung abgestimmt wurde und zur Nutzung durch weitere Parteien und Verbände angeboten wird.

Die Unterschriftensammmlung ist langfristig angelegt und wird vormutlich erst  nach der Wahl ihre  volle Fahrt aufnehmen. Das Ziel der Unterschriftensammmlung besteht darin,  durch die Herstellung einer breiten öffentlichen Unterstützung auf den großen Bedarf des Sozialtickets hinzuweisen.

#dasmussdrinsein

Jetzt mitsammeln! Hier können Sie das Formlar herunterladen

Wenn Sie in Ihrem Bekanntenkreis selber Unterschriften für ein flächendeckendes Sozualticket sammeln möchten, können Sie das Formular hier zum Ausdrucken herunterladen.

Unterschriftensammlung für ein flächendeckendes Metropolsozialticket

Warum DIE LINKE. ein Sozialticket will

Bürgerinnen und Bürger sowie Organisationen in Nordbaden, z. B. der DGB Heidelberg/Rhein-Neckar und das Bündnis gegen Armut und Ausgrenzung, fordern den Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) auf, ein Metropolsozialticket als Zeitkarte für den gesamten Verkehrsverbund einzuführen. Das Metropolsozialticket soll Menschen mit geringem Einkommen ermöglichen, den öffentlichen Nahverkehr für einen monatlichen Preis von 25,12 € zu nutzen.

Wir sehen den VRN in der Pflicht, dieses Mobilitätsangebot bereit zu stellen. Denn der VRN wird durch das Land, sowie durch die Kreise, Städte und Gemeinden getragen. Der VRN dient in erster Linie der Daseinsvorsorge und hat lt. Grundgesetz dieser Verpflichtung nachzukommen.

Im Tarifgebiet des RNV gibt es bereits das Semesterticket, das MAXX-Ticket, das Job-Ticket und die „Karte ab 60“. Diese Zeitkarten bescheren dem VRN kein ökonomisches Problem, sondern bringen viele Fahrgäste und Kunden. Das Metropolsozialticket ist bisher politisch nicht gewollt, obwohl Untersuchungen zeigen, dass es nicht nur sozial, sondern auch ökonomisch für alle ein Gewinn wäre. In Heidelberg und Mannheim hat die Verwaltung des VRN ein bürokratisches Monster aufgebaut und verweigert eine Kooperation, so dass die beiden Städte das Metropolsozialticket jetzt vollständig selbst tragen.

Das Metropolsozialticket rechnet sich auch unter gesamtwirtschaftlichen Aspekten – es schont die Umwelt und erhöht die Beschäftigungsfähigkeit durch größere Mobilität. Es ermöglicht, weg vom Hartz IV-Bezug hin zu vielen potenziellen Arbeitsplätzen innerhalb des VRN-Verbundgebietes. Deshalb fordern wir die Bereitstellung eines Metropolsozialtickets für alle Menschen mit geringem Einkommen (z. B. Bezug von Grundsicherung oder ALG II/Hartz IV).

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