6. Mai: Vortrag Otto Köhler in Heidelberg zum 70. Jahrestag der Befreiung

Logoleiste wagerecht 4c CMYK.aiDer 8. Mai 1945 war keine „Stunde Null“. Viele derjenigen, die bis zum Schluss zu Tausenden Menschen ermordeten, die öffentlich am „Endsieg“ zweifelten, hatten sich selbst gut auf die „Zeit danach“ vorbereitet. Viele Täter waren bald wieder in hohen Positionen.In seinem Vortrag wird der Kurt-Tucholsky-Preisträger Otto Köhler, Zeitzeuge und langjähriger Journalist bei Spiegel, Pardon und Konkret, darlegen, warum dieser Tag auch für die deutsche Bevölkerung eine Befreiung war, welche Chancen sich einerseits nach den Erfahrungen mit Nationalsozialismus und neuem Weltkrieg eröffneten, wie stark aber auch die folgende Entwicklung durch personelle und inhaltliche Kontinuitäten innerhalb der deutschen Eliten negativ beeinflusst wurde.

Welche Lehren daraus auch heute noch angesichts vermehrter Kriege und sich zuspitzender Konflikte in Osteuropa gezogen werden sollten, insbesondere im Umgang mit den Ländern, die schwer unter dem Krieg und der deutschen Gewaltherrschaft gelitten haben, wird im Anschluss Thema der Diskussion sein.

Eine Veranstaltung des Heidelberger Forums gegen Militarismus und Krieg und des DGB Heidelberg in Kooperation mit der vhs.

  • Der Eintritt ist frei.
  • Kursnummer: 114e
  • Dozent: Otto Köhler
  • Datum:  Mittwoch, den 6. Mai 2015 19.30 Uhr
  • Ort: vhs Heidelberg, Saal, Bergheimer Str. 76, Heidelberg
  • DGB Kreisverband Heidelberg Rhein-Neckar, mannheim@dgb.de, 0621-150470-19


2 Kommentare zu „6. Mai: Vortrag Otto Köhler in Heidelberg zum 70. Jahrestag der Befreiung”

  • Rudi Rosernfeld sagt:

    Hallo Ihr Lieben,

    so gewinnt man Wähler. Bin heute Abend von Schwanheim nach Heidelberg gefahren und zurück = 70 km.

    Mit weiteren 5 Senioren, die auch in der umherirrten um Köhler zu hören, fand ich nach 15 Minuten untern vielen vielen Plakaten den Zettel auf dem der Ausfall verzeichtnet war.

    Danke….

    RR

    • kv-kno sagt:

      Hallo, Rudi, für den Ausfall der Veranstaltung können wir uns nur entschuldigen. Von der Absage waren wir genauso betroffen und überrascht.

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